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GESCHA Abschlussbericht veröffentlicht.

Das Projekt GESCHA wurde von der BioConsult SH GmbH & Co KG, der IBL Umweltplanung GmbH und der IfAÖ GmbH durchgeführt. Auftraggeber war der „Arbeitskreis Schallschutz“ des Offshore Forums Windenergie, in dem alle Windparkentwickler mit Projekten in der Deutschen Nordsee vertreten sind.

Das Projekt GESCHA basiert auf einem umfassenden und bisher so weltweit in dieser Form noch nicht vorhandenen Datensatz aus Hydroschall- und C-POD Messungen, Installationsdetails sowie Flugzeugzählungen, den die Betreiber und Entwickler von acht Windparks in der deutschen Nordsee im Rahmen einer Kooperation bereitgestellt haben.

Zwischen 2009 und 2013 sind acht Offshore-Windparks mit über 400 Fundamenten im Bereich der deutschen AWZ der Nordsee und des Küstenmeers vor Niedersachsen gegründet worden. Bei allen Projekten wurden Stahlfundamente mittels Impulsrammverfahren im Boden verankert. Alle Projekte wurden von einem umfassenden aufwendigen Umweltmonitoring vor und während der Installation begleitet. Zusätzlich wurden weitere Daten zum Schalleintrag während der Rammungen und dem Vorkommen von Schweinswalen im Baustellenbereich erhoben. Dadurch lag für die Studie ein umfangreiches Datenmaterial über Vorkommen und Verteilung von Schweinswalen in der Deutschen Bucht sowie den bei Rammarbeiten freigesetzten Schalleintrag in den Wasserkörper vor, welches zuvor nur einzelprojektbezogen ausgewertet wurde.

Ergänzend wurden die Daten aus den Schweinswalzählungen von sieben weiteren Projekten, die teilweise noch in der Planung sind und teilweise bereits vor oder erst nach dem betrachteten Zeitraum errichtet wurden, einbezogen, um das Vorkommen von Schweinswalen in der Deutschen Bucht bestmöglich beurteilen zu können. Damit wurden so gut wie alle für die Deutsche Bucht vorhandenen Erkenntnisse verschnitten und in eine gemeinsame Datenbasis überführt.

Ziel der Studie

Ziel dieser Studie war es, das im Rahmen des bisherigen Ausbaus der Offshore-Windkraft in der deutschen Nordsee gesammelte Datenmaterial über Vorkommen und Verteilung von Schweinswalen einer gemeinsamen, projektübergreifenden Datenauswertung zuzuführen. Im Zentrum der Betrachtung stand dabei die Auswertung und Bewertung einer erheblichen Störung im Sinne von § 44 Abs. 1 Nr. 2 BNatSchG durch das Rammen von Fundamenten. Dabei wurden sowohl kleinskalige zeitlich-räumliche und großskalige temporär begrenzte Vertreibungseffekte untersucht. Überdies wurden das Vorkommen und die Verteilung von Schweinswalen über einen Zeitraum von vier bis fünf Jahren vor dem Hintergrund der ansteigenden Rammaktivitäten großräumig in den Blick genommen.

Hier der Abschlussbericht zum Herunterladen:

Brandt, M. J., Dragon, A.-C., Diederichs, A., Schubert, A., Kosarev, V., Nehls, G., Wahl, V., Michalik, A., Braasch, A., Hinz, C., Ketzer, C., Todeskino, D., Gauger, M., Laczny, M. & Piper, W.
Effects of offshore pile driving on harbour porpoise abundance in the German Bight
Im Auftrag des „Arbeitskreis Schallschutz“ des Offshore Forums Windenergie.
Created by BioConsult SH GmbH & Co KG, Husum; IBL Umweltplanung GmbH, Oldenburg; Institut für Angewandte Ökosystemforschung GmbH, Hamburg
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