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BfN geförderte Projekte

Logo BfNDas Bundesamt für Naturschutz (BfN) begleitet aktuell eine Vielzahl von Forschungsprojekten, deren Fokus darauf liegt den Ausbau der erneuerbaren Energien im Einklang mit den Belangen des Naturschutzes zu gestalten. Im Folgenden werden zwei dieser Projekte, die von BioConsult SH in Kooperation mit seinen Partnern durchgeführt werden, vorgestellt. Für weitergehende Informationen zu allen Projekten dieser Initiative hat das BfN eine eigene Webseite eingerichtet.

„Wirksamkeit unterschiedlicher Vogelschutzmarker”

(FKZ 3516 83 0700; Laufzeit: 15.12.2016 - 15.11.2017)

An Freileitungen (Hoch- und Höchstspannungsleitungen) kommen regelmäßig Vögel als Anflugopfer zu Tode; dieses wurde für Deutschland, Europa und weltweit dokumentiert. Es bestehen große Unterschiede hinsichtlich betroffener Vogelarten und hinsichtlich unterschiedlicher Landschaftstypen bzw. geographischer Regionen. Um die durch Kollisionen mit Freileitungen bewirkte zusätzliche Mortalität von Vögeln zu verringern, kommen als Vermeidungsmaßnahmen sog. Vogelschutzmarker zum Einsatz, und zwar unterschiedliche Modelle.

Untersuchungen zur Wirksamkeit dieser Vogelschutzmarker sind durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen einerseits eine gewisse Wirksamkeit; andererseits wird belegt, dass Unterschiede in der Wirksamkeit nicht nur hinsichtlich des Vogelschutzmarker-Modells, sondern auch hinsichtlich der Artengruppen und weiterer Umgebungsvariablen existieren. Folglich schwanken Angaben über die Wirksamkeit; für besonders konfliktreiche Gegenden gibt es Hinweise, dass die Vermeidungsmaßnahmen erhebliche Beeinträchtigungen bzw. die signifikante Erhöhung des Tötungsrisikos nicht ausschließen können.

Das Ziel dieses Forschungsvorhabens ist, die artbezogene Wirksamkeit verschiedener Vogelschutzmarker zu analysieren und auszuwerten, den Einfluss der Randbedingungen zu beschreiben und zu bewerten und für das weitere Vorgehen Empfehlungen und Fachkonventionen zu erarbeiten.

Dieses Projekt wird in Kooperation mit ARSU (Arbeitsgruppe für regionale Struktur- und Umweltforschung GmbH Oldenburg) durchgeführt.

Ansprechpartner:

Dr. Monique Liesenjohann

Dr. Monique Liesenjohann


„Methodenentwicklung für artenschutzrechtliche Untersuchungen zur Wirksamkeit von Vermeidungs- und Minderungsmaßnahmen zur Reduzierung der Auswirkungen von Windenergieanlagen auf die Avifauna“

(FKZ 3516 8227 00; Laufzeit: 01.09.2016 - 30.09.2017)

Mit zunehmendem Ausbau der Windenergie an Land werden verstärkt Standorte in Anspruch genommen, die in einem Spannungsverhältnis zum Naturschutz stehen. Insbesondere Vögel können durch diesen Ausbau der Windenergie beeinträchtigt werden. Um die Beeinträchtigung von Vögeln durch Windenergieanlagen zu minimieren, sind in der Praxis die verschiedensten Maßnahmen gängig. Dazu zählt es, den Windenergieanlagenbetrieb zu regulieren, ein Anlocken von Vögeln zu vermeiden oder sie durch Lärm oder optische Reize zu verscheuchen. Die Wirksamkeit dieser Maßnahmen ist bislang jedoch aus Naturschutzsicht nicht ausreichend untersucht. Das Vorhaben entwickelt daher eine Methodik zur Bestimmung der Wirksamkeit und damit des Erfolges ausgewählter Maßnahmen und hat das Ziel, auf diese Weise einen naturverträglichen Ausbau der Windkraft zu unterstützen.

Dieses Projekt wird in Kooperation mit ARSU (Arbeitsgruppe für regionale Struktur- und Umweltforschung GmbH Oldenburg) und ANUVA (ANUVA - Stadt- und Umweltplanung GbR) durchgeführt.

Ansprechpartner:

Jan Blew

Jan Blew