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Hydroschall

Die hier vorgestellten Projekte haben das Ziel die Entwicklung und Erprobung des Großen Blasenschleiers zur Minderung der Hydroschall-Emissionen bei Offshore-Rammarbeiten voranzutreiben. Sie werden gefördert mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), Förderkennzeichen 0325309A/B/C und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), Förderkennzeichen 0325645A/B/C/D.

Grosser BlasenschleiherLuftaufnahme des Großen Blasenschleiers um die Rammplattform Goliath.

Beim Bau von Offshore-Anlagen, wie Offshore-Windenergieanlagen, Ölbohrplattformen, Forschungsplattformen u. a., werden unter großem Lärm Fundamente in den Meeresboden gerammt, Bohrungen vorgenommen oder Fundamente vergossen. Meeressäugetiere – vor allem Schweinswale – können durch die Schallwellen unter Wasser Schädigungen erleiden, wenn sie lauten Schallemissionen kurzfristig oder dauerhaft ausgesetzt sind.

Im ersten Verbundvorhaben (zum Windpark Borkum West II) und seinem Folgeprojekt (zum Windpark GlobalTech I) wird daher nach Möglichkeiten der Minderung des Unterwasserschalls bei den Rammarbeiten für Offshore-Windparks gesucht. Hierfür wird ein „Großer Blasenschleier (Big Bubble Curtain – BBC)“ entwickelt, erprobt und im Rahmen des Folgeprojektes optimiert. Die Wirkung der Schallminderung wurde im Rahmen des Bauvorhabens Borkum West II durch akustische Messungen und durch Untersuchungen des Verhaltens von Schweinswalen überprüft. Der entwickelte Blasenschleier wurde im Rahmen des Bauvorhabens GlobalTechI optimiert, in größeren Wassertiefen ausgebracht und routinemäßig in den Offshore-Installationsablauf integriert.

Einen guten und schnellen Eindruck über das Verfahren “Großer Blasenschleier” bekommt man durch die Betrachtung des Animationsfilms über den Großen Blasenschleier.

Die Partner in diesem Projekt sind neben BioConsult SH, die Firmen Hydrotechnik Lübeck GmbH und die itap GmbH Oldenburg sowie das Institut für Statik und Dynamik (ISD) der Universität Hannover. Teile der Analysen wurden am Centre for Research into Ecological & Environmental Modelling der Universtät St. Andrews durchgeführt.

Weitergehende Informationen zu dem Projekt und allgemein dem Thema Hydroschall finden Sie auf der folgenden Internetseite:

http://www.hydroschall.de

Ansprechpartner:

Thilo Liesenjohannlogo_bmu-bwe

Thilo Liesenjohann