Hydroschall
Das Projekt Hydroschall hat das Ziel die Entwicklung und Erprobung des Großen Blasenschleiers zur Minderung der Hydroschall-Emissionen bei Offshore-Rammarbeiten voranzutreiben.
Luftaufnahme des Großen Blasenschleiers um die Rammplattform Goliath
Beim Bau von Offshoreanlagen, wie Offshore-Windenergieanlagen, Ölbohrplattformen, Forschungsplattformen u. a., werden unter großem Lärm Fundamente in den Meeresboden gerammt, Bohrungen vorgenommen oder Fundamente vergossen. Meeressäugetiere – vor allem Schweinswale – können durch die Schallwellen unter Wasser Schädigungen erleiden.
In dem Verbundvorhaben wird die Minderung des Unterwasserschalls bei den Rammarbeiten für Offshore-Windparks mittels eines „Großen Blasenschleiers (Big Bubble Curtain -BBC)“ entwickelt und erprobt. Die Wirkung der Schallminderung wird im Rahmen des Bauvorhabens Borkum West II durch akustische Messungen und durch Untersuchungen des Verhaltens von Schweinswalen überprüft.
Die Projektpartner in diesem Projekt sind neben BioConsult SH, die Firmen Hydrotechnik Lübeck und das itap, Oldenburg.
Das Projekt Hydroschall wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), Förderkennzeichen 0325309A/B/C gefördert.
Informationen zu dem Projekt und dem Thema Hydroschall finden Sie auf der folgenden Internetseite:
